Essen in Thailand: Genuss ohne Reue!
Erstellt am: Juli 26th, 2010
Durchfallerkrankungen treten in Thailand recht häufig auf. Reisende sollten also die typischen, auch für andere Fernziele geltenden Verhaltens- und Hygiene-Regeln beherzigen. So darf ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, zum Beispiel Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie jedoch Leitungswasser, getrunken werden.
Vorsicht auch beim Zähneputzen und/oder Geschirrspülen.
Bei Nahrungsmitteln gilt: Wer selbst kocht oder schält, ist auf der sicheren Seite.
Freilich nehmen auch die meisten Garküchen, die für Thailand wie generell Asien so typisch sind, die grundlegenden Hygieneregeln durchaus ernst. Ausnahmen gibt es wie überall (bekanntlich ja auch bei uns in Deutschland!).
Meist ist hier, wo ein gasbefeuerter Wok, ein Kühlschrank und ein paar Camping-Stühle schon eine Gastronomieeinheit darstellen, die Stimmung sogar besser als in den typischen Touristenkneipen mit ihren nicht immer aufmerksamen Servicekräften …
… sind dann die Zutaten noch frisch, kann man – aufgrund der schonenden Zubereitung -, sicherlich von einem gesunden Mahl reden!
Auch regelmäßiges Händewaschen, am besten mit Seife oder – wo angebracht -, auch mal mit Desinfektionsmitteln, kann Krankheiten vorbeugen.
Zudem sollte man nach Auskunft der Tropenmediziner auf Fliegen achten und diese unbedingt von seiner Nahrung fern halten.
Verhalten in Thailand: Ungetrübte Urlaubsfreuden
Erstellt am: Juli 14th, 2010
Damit der Urlaub nicht nachträglich zum Desaster (und sehr teuer) wird, sollten sich Urlauber unbedingt mit den Gepflogenheiten vor Ort vertraut machen. So ist die Ausfuhr bestimmter Antiquitäten, etwa von Buddhafiguren, lediglich mit Genehmigung des Fine Arts Department erlaubt. Ebenso unterliegt die Ausfuhr bestimmter Lederprodukte (zum Beispiel von Elefant, Krokodil oder Schlange) sowie deren Einfuhr nach Deutschland dem Washingtoner Artenschutzabkommen.
Speziell der Erwerb und Besitz von Rauschgiften aller Art (auch Marihuana, Ecstasy und anderer Amphetamine) führt bereits bei geringsten Mengen zu hohen Freiheitsstrafen!
Da das Königshaus ein extrem hohes Ansehen genießt, ist großes Taktgefühl (auch gegenüber Bildern oder Geldmünzen) angebracht und jede kritische Bemerkung strikt zu vermeiden. Denn auch bei Ausländern kann eine vermeintliche Majestätsbeleidigung hart bestraft werden.
Zudem gelten Nacktbaden, wie auch das Baden ohne Bikinioberteil, als Erregung öffentlichen Ärgernisses.
Auch sexuelle Handlungen in der Öffentlichkeit sind strikt verboten und können hart bestraft werden.
Trinkgeld in Thailand: Guter Service, gutes Trinkgeld
Erstellt am: Juli 12th, 2010
Wie überall, ist man auch in Thailand als Tourist gut beraten, Trinkgeld(er) mit Augenmaß zu verteilen, das heißt, weder zu üppig, noch knauserig. Dabei ist in den kleinen Garküchen ein Trinkgeld eher unüblich, in Restaurants und Bars dagegen die Regel. Mitunter werden die Gelder, wie auch hier in Deutschland manchmal üblich, "zentral" gesammelt und dann später unter allen Bediensteten verteilt. Wer eine spezielle Service-Kraft für ihre Freundlichkeit belohnen möchte, muss daher dieser Kellnerin oder diesem Kellner das Geld persönlich die Hand geben. Ob man eine wenig freundliche Bedienung, der man als Gast scheinbar zur Last fällt, auch einmal "leer" ausgehen lässt, muss jeder für sich selbst entscheiden …
… als Summe geht man im Allgemeinen von 10 bis 15 Prozent des Rechnungsbetrages aus. Auch bei Tuk-Tuk-Fahrern oder im Taxi kann man die Rechnung schon einmal aufrunden!
Die richtige Reisezeit: Regenzeit lieber meiden!
Erstellt am: Juli 7th, 2010
Das Klima in Thailand ist tropisch. Bei Temperaturen jenseits der 30 Grad herrscht eine hohe Luftfeuchtigkeit. Vor allem zur Regenzeit, die von Mai bis Oktober dauert, kann es für Mitteleuropäer rasch unerträglich werden. Zudem führen die zum Teil sintflutartigen Niederschläge zu großflächigen Überschwemmungen und können gefährliche Schlammlawinen auslösen. Das Auswärtige Amt empfiehlt daher, bei Reisen während der Regenzeit die aktuellen Wetterdaten aufmerksam zu verfolgen und sich ggf. schon vorab beim Reiseveranstalter Tipps einzuholen.
Vereinzelt treten auch Zyklone (= "der Rotierende", tropischer Wirbelsturm, vergleichbar einem Hurrikan oder Taifun) auf!
Thailand / Bangkok – Schwimmende Märkte
Erstellt am: Juni 23rd, 2010Sie nennen sich "Floating Market" und sind eine der Hauptattraktionen des Landes. Schon früh am Morgen herrscht hier ein reges Treiben, und längst haben sich viele der Händler ganz auf die Touristen eingestellt, so dass – statt Früchten, Kräutern und Gewürzen -, heute
| Bild von wandering_angel |
Boot oder auch an Land gehievt werden!
Der "Floating Market" von Bangkok liegt übrigens im Stadtteil Taling Chan, in einem der schmalen Wasserkanäle (die die Thais Khlongs nennen) und beeindruckt mit (s)einem bunten Mix aus Farben, Gerüchen und Köstlichkeiten.
Mietwagen in Thailand: etwas für Mutige
Erstellt am: Mai 21st, 2010|
Wer in Thailand einen eigenen Wagen anmietet und aktiv am Verkehrsgeschehen teilnimmt, sollte bedenken, dass es aufgrund der impulsiven Fahrweise häufig zu (Beinahe)Zusammenstößen kommt, |
|
![]() Bild von vaubeh |
wobei die dann einsetzenden Meinungsverschiedenheiten auch schon mal handgreiflich (leider auch mit Waffengewalt) ausgetragen werden. Zudem zeigen die Fahrer von Lkw und Kleintransportern wenig Rücksicht gegenüber |
|
schwächeren Verkehrsteilnehmern. Hinzu kommt der Linksverkehr, so dass es schon ein wenig Mut erfordert, selbst das Steuer in die Hand zu nehmen … die Schilder sind dagegen meist zweisprachig – in Thai wie auch Englisch -, gehalten. |
|
Mit dem Tuk-Tuk auf Tour
Erstellt am: Mai 18th, 2010|
Tuk-Tuks sind das Synonym für eine billige und auch ein wenig abenteuerlich anmutende Fortbewegung und in fast ganz Asien weit |
|
![]() Bild von specialkrb |
verbreitet. Vielerorts agieren sie als Taxiersatz. Meist machen diese Dreiräder einen Heidenlärm. Vermutlich einer der Gründe, warum das Gefährt der Einfachheit halber nach den tuckernden Geräuschen seines Motors benannt |
|
wurde. Die Sitze sind nicht gerade bequem. Dennoch versuchen die Fahrer, das Maximale aus ihren Gefährten herauszuholen. Aufgrund dieser halsbrecherischen Fahrweise sind Tuk-Tuks für Sicherheitsbewusste nicht unbedingt zu empfehlen. |
|
Bus fahren in Thailand: Abenteuer inklusive
Erstellt am: Mai 4th, 2010|
Busfahrten in Thailand gelten als billig (oft um die 10 Euro für mehrere hundert Kilometer) und relativ zuverlässig. |
|
![]() Bild von feserc |
Gerade in Touristenzentren findet man meist viele verschiedene Routen zu allen möglichen (Ausflugs)Zielen. Freilich ist auch bei diesen scheinbar fixen Touren häufig “Umsteigen inklusive”, was dann (selbst bei pünktlicher Abfahrt) |
|
gerne mal Verspätungen und eine Ankunft weit jenseits des ursprünglich genannten Zeitplans nach sich zieht! Neben diesen “Touristenkutschen” gibt es auch öffentliche Busse, die noch weitaus billiger sind (oft wenige Cent). Allerdings sind die Fahrpläne und -ziele dieses “regulären” Personennahverkehrs für Nichteingeweihte häufig schwer nachvollziehbar. Zudem pflegen die Fahrer dieser nicht-klimatisierten Busse (die meist auch des Englischen nicht mächtig sind!) einen recht eigenwilligen Fahrstil. |
|
Zug fahren in Thailand: Rollende Kontaktbörsen
Erstellt am: April 22nd, 2010|
Die staatliche Eisenbahn betreibt ein Schienennetz von mehreren tausend Kilometern, das – ausgehend von Bangkok – sternförmig ins |
|
![]() Bild von yeowatzup |
Land “ausstrahlt”. Dabei gilt Zugfahren, insbesondere in den billigen Abteilen, gerade unter Rucksacktouristen als gute Möglichkeit, Land und Leute (besser) kennen zu lernen und mit den Einheimischen in Kontakt zu kommen. Die Tickets sind |
|
ähnlich billig, wenn nicht gar noch preiswerter, als im Busverkehr. Freilich gibt es auch komfortable Schlaf- und Speisewagen, die für längere Reisen eine Überlegung wert sind …… wer lieber dennoch zu den an sich sehr aufgeschlossenen und kontaktfreudigen Thais ins Abteil steigt, sollte sich ein bisschen Proviant in Form von Klebreis, gebratenem Hühnchen, Eiern und Cola mit an Bord nehmen. |
|
Taxi fahren in Thailand
Erstellt am: April 19th, 2010|
Speziell in Bangkok, kann man auch sehr billig Taxi fahren. Oft bereits recht ordentliche Strecken für wenige hundert Baht (1 Euro entspricht rund 50 Baht). |
|
![]() Bild von cabrito |
Allerdings kann es, zumal im Zentrum, am frühen Nachmittag ziemlich voll werden, so dass der Wagen kaum noch voran kommt. Dann kann die Fahrt recht teuer werden. Zumal, wenn der Fahrer in Versuchung kommt und angesichts des |
|
unbedarften Touristen Phantasiepreise angibt. Hier kann es hilfreich sein, schon vor dem Antritt der Fahrt eine festes Fixum (Vorsicht freilich vor überteuerten Pauschalen!) auszuhandeln. Ansonsten sollte man darauf achten, dass das Taximeter auch wirklich eingeschaltet wird … |
|





